Anleitung Stick Fototapeten

Ich wäre Ihnen für ein Foto der Ergebnisse sehr dankbar :-)
Dann könnte ich nämlich anderen Kunden zeigen, wie toll das aussehen kann.

Bitte beachten Sie die Hinweise auf der Kleberverpackung. Unten finden Sie zusätzliche Informationen:


REKLAMATION: WICHTIG!!!

Vor dem Anbringen der Fototapete sind alle ihre Teile (Bögen) zu entrollen und nebeneinander zu legen.
Es ist zu prüfen, ob die Tapete keine offensichtlichen Mängel aufweist (Musterübereinstimmung an den Verbindungslinien, Übereinstimmung der Farbgebung der einzelnen Bögen, Übereinstimmung der gelieferten Maße mit Ihrer Bestellung etc.)
Jegliche Reklamationen werden von dem Hersteller nur bei Rückgabe der kompletten, originalverpackten Ware samt Kaufbeleg berücksichtigt.
An der Wand aufgeklebte Tapeten – selbst wenn ein offensichtlicher Fehler des Herstellers vorliegt – dürfen nicht mehr reklamiert werden.


TAPEZIERANLEITUNG:
Hilfestellung einer zweiten Person beim Verkleben erweist sich als unbezahlbar.
Beim Verkleben von Latex- und Vinyltapeten mit Papieruntergrund sind die Tapeten einzukleistern.
Die Wand ist vorher mit verdünntem Tapetenkleister oder mit herkömmlicher Grundierung zu grundieren.
Beim Verkleben der Tapeten sollen die Wände bereits trocken sein.
Tapeten bis zur Höhe von 3m werden von uns im Vorfeld zugeschnitten und zum Verkleben "Stoß auf Stoß" vorbereitet. Tapeten, die höher sind, müssen Sie aus dem Bogen eigenhändig ausschneiden. Man kann sogar 1 mm über die bedruckte Fläche schneiden - der Druck wird auf dem nächsten Bogen wiederholt (ca. 5 mm), es ist wichtig, dass die weiße, nicht bedruckte Fläche abgeschnitten wird, als ein Teil, der das Anpassen der Bilder verhindert. Die restliche Tapezieranleitung für diese Tapeten finden Sie unten ***


Der beigefügte Kleister (Tütchen) ist in 1,5 l kühles Wasser ca. 20 Min. vor dem Verkleben zu lösen.

Zeichnen Sie eine senkrechte Linie (ein Lot wäre hier von Nutzen) an der Stelle, wo sich der Tapetenrand befinden wird. Ein genaues, senkrechtes Ankleben des äußeren Randes garantiert, dass die ganze Fototapete waagerecht verklebt wird.
Der bereits früher angerührte Kleister wird mit einer breiten Kleisterbürste  so aufgetragen, dass ein langes Glattstreichen und gleichzeitig unkontrolliertes Einweichen der Tapeten vermieden wird.
Nach dem Streichen des Kleisters sind bei Latextapeten 2 Min. und ca. 5 Min. bei Vinyltapeten abzuwarten.
Es ist sinnvoll in dieser Zeit um den eingekleisterten Bogen herumzugehen und unter einem anderen Winkel das Licht auf der Tapete betrachten und prüfen, ob der Kleister gründlich gestrichen ist und, ob er stellenweise nicht zu schnell trocknet.


UNBEDINGT ZU BEACHTEN!!!

Die Einweichzeit der einzelnen Bögen muss nach dem Einkleistern immer gleich sein.
Nehmen Sie sogar eine Stoppuhr dazu.
Jeder Bogen quillt während der Einweichzeit auf!
Verlängerung der Einweichzeit hat zur Folge, dass der länger einweichende Bogen zu den übrigen Bögen nicht passen wird. Während der Einweichzeit dürfen die eingekleisterten Tapetenelemente nicht zusammengelegt werden! Bei den serienmäßig zugeschnittenen Tapeten sind die einzelnen Bögen im gleichen Tempo auf Stoß zu verkleben. Bei den Tapeten, die nicht serienmäßig zugeschnitten sind (bei denen die weißen Ränder abgeschnitten werden müssen),
ist es sinnvoll zur "Trockenübung" auf dem Fußboden eine Passprobe durchzuführen, um festzustellen, wie viel die einzelnen Bögen übereinander gehen sollen, damit der Bildansatz passt (meist sind das ca. 5-10 mm).


Mit dem Verkleben am Fenster beginnen und  die Bögen überlappend anbringen.

Anschließend wird die o.g. Überlappung (Verdickung) mit einem scharfen Tapeziermesser durch zwei Tapetenschichten hindurch geschnitten und die Abschnitte werden entfernt - einer oben, einer unten. Nach erneutem Andrücken des Ansatzes werden beide Tapetenteile trotz Schnitt ohne Lineal perfekt anliegen. Tapetenüberschüsse (an der Decke und am Fußboden) sind mit einem Tapeziermesser am Lineal entlang abzuschneiden. 
Zum Andrücken der Tapete ist eine Andrückrolle oder ein Plüsch Farbroller zu verwenden. Bitte tun Sie das nicht mit der Hand oder mit einem Lappen!
Es passiert ganz schnell, dass die eingeweichte leicht reißende Tapete eingerissen und beschädigt ist.
Kleisterreste sind vorsichtig mit einem feuchten Schwamm oder einem weichen Lappen zu entfernen.


Hier ein paar Beispiele für Fehler beim Tapezieren:

Untergrund ohne Grundierung - es können Luftblasen entstehen, auf den Nähten kann samt den Kleisterüberschüssen weiße oder bunte Dispersionsfarbe von den Wänden zum Vorschein kommen, auch die Tapetenränder können sich anwinkeln.
Falsch angerührter Kleister (meistens zu dünn angesetzt) - Anzeichen dafür ist das Lösen der Tapeten von der Wand (meistens an den Nähten).Unebene Wände - unsere Tapeten sind ziemlich stark (212 g/qm) und die Tapetenränder sind niemals (denn das dürfen sie nicht) bedruckt.
Bei unebenen Wänden können die Kanten auf verschiedenen Höhen sein, wodurch weiße Randflächen zu sehen sein werden. Damit die Tapeten ideal platziert werden können, sollen die Wände mit Gipsputz und ordentlich mit Grundierung vorbehandelt werden.
Luftblasen - die Einweichzeit war zu kurz oder man hat die Wand statt Tapetenbögen eingekleistert (die Tapete quoll an der Wandstatt auf dem Fußboden auf) - dieser Missstand verflüchtigt sich teilweise nachdem die Tapete ausgetrocknet ist, aber größere Luftblasen bleiben bestehen;
Sichtbare Nähte zwischen den Bögen - die gleiche Einweichzeit wurde nicht eingehalten.
Achtung!  Ein sehr häufiger Fehler ist der Versuch, trockene Latex- oder Vinyltapete mit Papieruntergrund auf eingekleisterte Wand anzubringen. Die Tapete quillt dann an der Wand auf, sie faltet sich und Luftblasen entstehen. Die Tapete lässt sich nicht mehr verwenden.

Bitte öffnen Sie die Tube an einer Seite und prüfen Sie, ob sich die bedruckten Bögen darin befinden (es gab neulich einen unangenehmen Vorfall, weil der Inhalt der Sendung gestohlen wurde). Nimmt der Empfänger die Sendung an und quittiert sie, kann der Kurierdienstleister nicht für den Schaden haften.

Bitte um Prüfung wie oben beschrieben, damit alle Beteiligten nicht unnötig die Kosten eines Diebstahls tragen müssen.

Mit freundlichen Grüßen


www.deinefototapeten.de